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FE 05.0217/2026/FGB - „Alternative Bindemittel zur Bodenbehandlung im Erdbau des Straßenbaus“

Die Angebotsfrist liegt in der Zukunft. Der Status wird bei jedem Aufruf aus der Angebotsfrist abgeleitet, nicht gespeichert.

Eckdaten

Angebotsfrist

in 3 WochenLaut Quelle: 2026-11-19T06:00:00+01:00

Auftraggeber

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Geschätzter Auftragswert

ab 252.100,84 EUR (geschätzt)

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Weitere Angaben

Art des Auftraggebers

Öffentlicher Auftraggeber

Veröffentlicht
Vertragsbeginn
Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe
Vertragsende
Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe
Rahmenvereinbarung

Nein

Sprache der Bekanntmachung

de

Beschreibung

Beschreibung der Leistung

Die normierten Bindemittel Kalk und Zement werden wirksam zur Bodenbehandlung eingesetzt. Der Nachteil jedoch ist, dass Kalke und Zemente eine hohe CO2-Emission verursachen. Es soll daher erkundet werden, welche alternativen Bindemittel zur nachhaltigen Bodenbehandlung verwendet werden können. Bei dem genormten Bindemittel Zement besteht die Bestrebung, durch klinkerreduzierte Zemente eine bessere CO2-Bilanz zu erreichen. Die Reduktion der Klinkerphasen bedeutet aber auch eine Reduktion der festigkeitsbildenden Komponenten. Insofern wäre durch Eignungsprüfungen zu untersuchen, ob die klinkerreduzierten Zemente für die Bodenbehandlung verwendbar sind. Die Zugabe von Asche (z.B. Papierasche, Flugasche) bewirkt im Boden eine Veränderung der Verdichtungseigenschaft als auch eine Festigkeitsbildung. Bei Aschen stellen sich neben den Fragen nach der Wirkungsweise aber außerdem Fragen nach der gleichbleibenden und verlässlichen Zusammensetzung (Schwankungsbreite der Zusammensetzung) sowie nach den umweltrelevanten Inhaltstoffen. Es gibt Sonderbindemittel auf dem Markt, die als Bindemittel oder als Additive verwendet werden. Bodenbehandlungsadditive dienen der Verbesserung der Materialeigenschaften des Ausgangsmaterials und der Reduktion der anschließend zuzugebenden Bindemittelmenge. Das Ziel der Forschungsarbeit ist es, die Wirkungsweise ausgewählter alternativer Bindemittel zu untersuchen und mit der Wirkungsweise genormter Bindemittel zu vergleichen. Des Weiteren soll eine Grundsatzprüfung für alternative Bindemittel sowie eine Eignungsprüfung für Bodenbehandlungen mit nicht genormten Bindemitteln erarbeitet werden. Es liegt im Inte-resse des Bundes, einen nachhaltigen Straßenbau zu betreiben, was sowohl bedeutet, dass Bindemittel verwendet werden, die den Boden wirksam verbessern oder dauerhaft verfestigen als auch umweltverträglich, emissionsarm, ressourcenschonend und ökonomisch sind.

Einordnung

CPV-Codes
  • 73000000
NUTS-Codes
  • Nordrhein-WestfalenDEA2B
Erfüllungsort
  • Bergisch Gladbach · DEA2B · DE

Lose

Aufteilung in Lose
  • Los 1 · LOT-0000

    Titel

    FE 05.0217/2026/FGB - „Alternative Bindemittel zur Bodenbehandlung im Erdbau des Straßenbaus“

    Beschreibung

    Die normierten Bindemittel Kalk und Zement werden wirksam zur Bodenbehandlung eingesetzt. Der Nachteil jedoch ist, dass Kalke und Zemente eine hohe CO2-Emission verursachen. Es soll daher erkundet werden, welche alternativen Bindemittel zur nachhaltigen Bodenbehandlung verwendet werden können. Bei dem genormten Bindemittel Zement besteht die Bestrebung, durch klinkerreduzierte Zemente eine bessere CO2-Bilanz zu erreichen. Die Reduktion der Klinkerphasen bedeutet aber auch eine Reduktion der festigkeitsbildenden Komponenten. Insofern wäre durch Eignungsprüfungen zu untersuchen, ob die klinkerreduzierten Zemente für die Bodenbehandlung verwendbar sind. Die Zugabe von Asche (z.B. Papierasche, Flugasche) bewirkt im Boden eine Veränderung der Verdichtungseigenschaft als auch eine Festigkeitsbildung. Bei Aschen stellen sich neben den Fragen nach der Wirkungsweise aber außerdem Fragen nach der gleichbleibenden und verlässlichen Zusammensetzung (Schwankungsbreite der Zusammensetzung) sowie nach den umweltrelevanten Inhaltstoffen. Es gibt Sonderbindemittel auf dem Markt, die als Bindemittel oder als Additive verwendet werden. Bodenbehandlungsadditive dienen der Verbesserung der Materialeigenschaften des Ausgangsmaterials und der Reduktion der anschließend zuzugebenden Bindemittelmenge. Das Ziel der Forschungsarbeit ist es, die Wirkungsweise ausgewählter alternativer Bindemittel zu untersuchen und mit der Wirkungsweise genormter Bindemittel zu vergleichen. Des Weiteren soll eine Grundsatzprüfung für alternative Bindemittel sowie eine Eignungsprüfung für Bodenbehandlungen mit nicht genormten Bindemitteln erarbeitet werden. Es liegt im Inte-resse des Bundes, einen nachhaltigen Straßenbau zu betreiben, was sowohl bedeutet, dass Bindemittel verwendet werden, die den Boden wirksam verbessern oder dauerhaft verfestigen als auch umweltverträglich, emissionsarm, ressourcenschonend und ökonomisch sind.

    CPV-Codes
    • 73000000
    NUTS-Codes
    • Nordrhein-WestfalenDEA2B
    Geschätzter Wert

    ab 252.100,84 EUR (geschätzt)

Unterlagen der Quelle

Quelle

Diese Bekanntmachung stammt von TED — Tenders Electronic Daily. Kennung der Quelle: 710247-2026.

Originalbekanntmachung bei der Quelle öffnen

Zuletzt von der Quelle aktualisiert

Zuletzt von TenderCopilot abgerufen: . Maßgeblich ist immer die Bekanntmachung der Quelle.