RFI-Verfahren für eine Identity Management Plattform
Zu dieser Bekanntmachung ist keine Angebotsfrist bekannt. Der Status wird bei jedem Aufruf aus der Angebotsfrist abgeleitet, nicht gespeichert.
Eckdaten
- Angebotsfrist
- Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe
- Auftraggeber
Procurement, Claim and Mobility
- Geschätzter Auftragswert
- Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe
- Verfahrensart
- Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe
Weitere Angaben
- Art des Auftraggebers
Öffentliches Unternehmen
- Veröffentlicht
- Vertragsbeginn
- Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe
- Vertragsende
- Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
Nein
- Sprache der Bekanntmachung
de
Beschreibung
- Beschreibung der Leistung
Gegenstand des vorliegenden Request for Information ist die Durchführung einer strukturierten Markterkundung zur Identifikation geeigneter Standardprodukte für eine zukünftige Identity-and-Access-Management-Plattform bei Fraport. Die derzeit eingesetzte Bestandslösung Microsoft Identity Manager (MIM) soll aufgrund ihres bevorstehenden End-of-Life durch eine zukunftsfähige, leistungsfähige und marktgängige IAM-Lösung abgelöst werden. Im Rahmen des RFI sollen verfügbare Lösungsansätze, Produkte, Betriebsmodelle und Integrationsmöglichkeiten am Markt untersucht und hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Eignung für die Anforderungen von Fraport bewertet werden.
Einordnung
- CPV-Codes
- Hardware und Lizenzen
- NUTS-Codes
- Hessen
- Erfüllungsort
- Frankfurt am Main · DE712 · DE
Lose
- Aufteilung in Lose
- Titel
RFI-Verfahren für eine Identity Management Plattform
- Beschreibung
Im Rahmen des RFI sollen verfügbare Lösungsansätze, Produkte, Betriebsmodelle und Integrationsmöglichkeiten am Markt untersucht und hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Eignung für die Anforderungen von Fraport bewertet werden. Ziel ist die Identifikation eines Standardprodukts, das die fachlichen, technischen, organisatorischen und regulatorischen Anforderungen von Fraport an die Abbildung und Steuerung von Identity-and-Access-Management-Prozessen erfüllt. Dabei ist hervorzuheben, dass Fraport als Unternehmen kritischer Infrastruktur speziellen regulatorischen Auflagen unterliegt. Die zukünftige IAM-Plattform soll insbesondere eine zentrale, konsistente und nachvollziehbare Verwaltung von Identitäten sowie der diesen Identitäten zugeordneten Rollen, Rechte und Berechtigungen ermöglichen. Darüber hinaus soll die Lösung die erforderlichen Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten zur Anbindung relevanter Zielsysteme und Plattformen bereitstellen. Ein wesentliches Zielbild ist die klare Trennung zwischen der benutzerorientierten Prozessinteraktion im Frontend und der technischen Ausführungs- und Administrationslogik im Backend: •Frontend und Prozessinteraktion: Sämtliche Prozesse zur Beantragung, Prüfung, Genehmigung und gegebenenfalls Rezertifizierung von Rollen, Rechten und Berechtigungen sollen über die zentrale ServiceNow-Plattform von Fraport abgewickelt werden. ServiceNow soll dabei als zentraler Einstiegspunkt und führende Plattform für die Interaktion mit den jeweiligen Anwendern, Antragstellern und Genehmigern dienen. •IAM-Backend: Die zukünftige IAM-Plattform soll die für das Identitäts- und Berechtigungsmanagement erforderliche Backendlogik bereitstellen. Hierzu zählen insbesondere die Verwaltung und Verarbeitung von Identitäten, Rollen und Berechtigungen, die regelbasierte Ausführung von Provisionierungs- und Deprovisionierungsprozessen, die Anbindung von Quell- und Zielsystemen sowie die technische Administration und Konfiguration der IAM-Plattform. •Integration von ServiceNow und IAM: Zwischen ServiceNow und der zukünftigen IAM-Plattform ist eine enge fachliche und technische Verzahnung erforderlich. Genehmigte Anträge und Prozessentscheidungen aus ServiceNow sollen strukturiert, sicher und nachvollziehbar an die IAM-Plattform übergeben und dort technisch umgesetzt werden. Statusinformationen, Ausführungsergebnisse und gegebenenfalls auftretende Fehler sollen an ServiceNow beziehungsweise an die jeweils führende Plattform zurückgemeldet werden können. Um im Rahmen der Markterkundung ein möglichst vergleichbares Bild über die bestehende Bieterlandschaft zu erlangen, soll von folgendem Mengengerüst ausgegangen werden: •500.000 Objekte •30.000 Gruppen •3.000 Rollen •100.000 Identitäten Im Rahmen des RFI sollen die teilnehmenden Anbieter daher insbesondere darstellen, inwieweit ihre Lösung: •als marktgängiges und langfristig unterstütztes Standardprodukt verfügbar ist, •die zentrale Verwaltung von Identitäten, Rollen, Rechten und Berechtigungen unterstützt, •eine klare Trennung zwischen Frontendprozessen und IAM-Backendlogik ermöglicht, •über standardisierte und leistungsfähige Integrationsmöglichkeiten mit ServiceNow verfügt, •bestehende und zukünftige Quell- und Zielsysteme flexibel anbinden kann, •die Automatisierung von Joiner-, Mover- und Leaver-Prozessen unterstützt, •Provisionierungs- und Deprovisionierungsprozesse nachvollziehbar und regelbasiert ausführen kann, •Anforderungen an Informationssicherheit, Datenschutz, Governance, Compliance und Auditierbarkeit erfüllt, •geeignete Betriebsmodelle sowie Möglichkeiten zur Skalierung und Weiterentwicklung bietet, •und eine strukturierte Migration von der bestehenden MIM-Lösung unterstützt. Wenn Sie das notwendige Know-how in den genannten Bereichen haben und interessiert sind, senden Sie bitte bis zum 11.11.2026 um 12:00 Uhr eine Interessensbekundung per E-Mail an [entfernt]. Ihre Rückmeldung bitten wir in deutscher Sprache zu verfassen.
- CPV-Codes
- Hardware und Lizenzen
- NUTS-Codes
- Hessen
- Geschätzter Wert
- Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe
Unterlagen der Quelle
Quelle
Diese Bekanntmachung stammt von Bekanntmachungsservice (oeffentlichevergabe.de). Kennung der Quelle: 5a6c1a29-5f64-408c-b1e9-c642dc933176.
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