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Teilgeneralsanierung und Erweiterung Berufsschule Bad Tölz, Bairawieserstr. – Architektenleistungen

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Eckdaten

Angebotsfrist

Laut Quelle: 2026-10-07T10:00:00+02:00

Auftraggeber

Landratsamt Bad Tölz - Wolfratshausen

Art des Auftraggebers

Öffentlicher Auftraggeber

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Veröffentlicht
Geschätzter Auftragswert
Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe
Vertragsbeginn
Vertragsende
Rahmenvereinbarung

Nein

Sprache der Bekanntmachung

de

Beschreibung

Beschreibung der Leistung

Der Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen beabsichtigt die bestehende Nikolaus-Trischberger-Schule teilweise zu sanieren und teilweise zu erweitern. Gegenstand des Auftrages sind die vollumfänglichen Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021 der LPH 1-9. Umgesetzt werden die energetische Sanierung (Fassaden- und Dachflächen) und die teilweise Umstrukturierung des Gebäudebestands sowie zwei Ergänzungsneubauten mit insgesamt 6 Klassenräumen (EG, OG) und einem Ersatzwerkraum für Zimmererarbeiten (EG). Zusätzlich soll ein erdgeschossiger Anbau die bestehende Pausenhalle erweitern und die Integrierung eines Sekretariats ermöglichen. Der Bedarf an zusätzlichen Differenzierungsräumen für die Berufsvorbereitungsjahrgänge wird im Bestand realisiert. Auch die Sanitärbereiche (EG) im Bestand sind umzustrukturieren und an die heutigen Anforderungen anzupassen. Um die Vorgaben an die Raumlufthygiene zu gewährleisten, sind in den Klassenräumen Lüftungseinzelgeräte vorgesehen. Die Beheizung erfolgt über eine Nahwärmeleitung durch ein Landkreiseigenes Heizwerk mit Biomasseanteil. Angestrebt wird der energetische Standard EG 70. Der zu sanierende Gebäudebestand verfügt über eine Grundfläche (GR) von 2.846m2, einer Hüllfläche von ca. 10.060m² und einen Bruttorauminhalt (BRI) von ca. 24.850 m³ einschließlich Teilunterkellerung. Die Ergänzungsneubauten und die Pausenhallenerweiterung sind mit einer GR von insgesamt ca. 468,5m2 und einem BRI von ca. 3.470m³ veranschlagt. In den Anschlussbereichen an den Gebäudebestand ist außerdem ein Teilabbruch des Bestandsgebäudes von insgesamt ca. 1.100m3 zu berücksichtigen. Die Abbrucharbeiten sind ggf. im Rahmen von Vorabmaßnahmen (Sanierung Drainage) bereits 2027 umzusetzen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die konventionelle Massivbauweise des Bestandsgebäudes auch in den Ergänzungsbauten fortsetzt. Außerdem wird die Mitwirkung bei der Fördermittelbeschaffung als Besondere Leistung honoriert. Für den Bauablauf ist zu beachten, dass sich das Baugrundstück mitten im Ort befindet und über eine beengte Zufahrtsstraße erschlossen ist. Im Hinblick auf die Sicherheit ist besonders zu beachten, dass die Baumaßnahmen während des laufenden Schulbetriebes stattfinden werden. Auf Grund des geringen Umfanges der Leistungen für die Freianlagen werden die dazu erforderlichen Architektenleistungen mitbeauftragt. Die Leistungen beginnen im Januar 2027 und enden voraussichtlich im Dezember 2030. Das genannte Ende der Leistungen bezieht sich auf den Abschluss der LPH 8 (inklusive der Nachlaufzeiten für Rechnungsprüfungen o.ä.). Die LPH 9 läuft darüber hinaus. Eine Verlängerung des Auftrages kann eintreten, wenn Projektverzögerungen entstehen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat wie z.B. eine nicht zeitnahe Freigabe von Fördermitteln. Nach aktueller Grobkostenschätzung hat das Bauvolumen einen Umfang von rd. 10,5 Mio. € (brutto).

Einordnung

CPV-Codes
  • 71200000
  • 71221000
  • 71240000
NUTS-Codes
  • DE216
Erfüllungsort
  • Bad Tölz · DE216 · DE

Lose

Aufteilung in Lose
  • Los 1 · LOT-0001

    Titel

    Teilgeneralsanierung und Erweiterung Berufsschule Bad Tölz, Bairawieserstr. - Architektenleistungen

    Beschreibung

    Der Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen beabsichtigt die bestehende Nikolaus-Trischberger-Schule teilweise zu sanieren und teilweise zu erweitern. Gegenstand des Auftrages sind die vollumfänglichen Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021 der LPH 1-9. Umgesetzt werden die energetische Sanierung (Fassaden- und Dachflächen) und die teilweise Umstrukturierung des Gebäudebestands sowie zwei Ergänzungsneubauten mit insgesamt 6 Klassenräumen (EG, OG) und einem Ersatzwerkraum für Zimmererarbeiten (EG). Zusätzlich soll ein erdgeschossiger Anbau die bestehende Pausenhalle erweitern und die Integrierung eines Sekretariats ermöglichen. Der Bedarf an zusätzlichen Differenzierungsräumen für die Berufsvorbereitungsjahrgänge wird im Bestand realisiert. Auch die Sanitärbereiche (EG) im Bestand sind umzustrukturieren und an die heutigen Anforderungen anzupassen. Um die Vorgaben an die Raumlufthygiene zu gewährleisten, sind in den Klassenräumen Lüftungseinzelgeräte vorgesehen. Die Beheizung erfolgt über eine Nahwärmeleitung durch ein Landkreiseigenes Heizwerk mit Biomasseanteil. Angestrebt wird der energetische Standard EG 70. Der zu sanierende Gebäudebestand verfügt über eine Grundfläche (GR) von 2.846m2, einer Hüllfläche von ca. 10.060m² und einen Bruttorauminhalt (BRI) von ca. 24.850 m³ einschließlich Teilunterkellerung. Die Ergänzungsneubauten und die Pausenhallenerweiterung sind mit einer GR von insgesamt ca. 468,5m2 und einem BRI von ca. 3.470m³ veranschlagt. In den Anschlussbereichen an den Gebäudebestand ist außerdem ein Teilabbruch des Bestandsgebäudes von insgesamt ca. 1.100m3 zu berücksichtigen. Die Abbrucharbeiten sind ggf. im Rahmen von Vorabmaßnahmen (Sanierung Drainage) bereits 2027 umzusetzen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die konventionelle Massivbauweise des Bestandsgebäudes auch in den Ergänzungsbauten fortsetzt. Außerdem wird die Mitwirkung bei der Fördermittelbeschaffung als Besondere Leistung honoriert. Für den Bauablauf ist zu beachten, dass sich das Baugrundstück mitten im Ort befindet und über eine beengte Zufahrtsstraße erschlossen ist. Im Hinblick auf die Sicherheit ist besonders zu beachten, dass die Baumaßnahmen während des laufenden Schulbetriebes stattfinden werden. Auf Grund des geringen Umfanges der Leistungen für die Freianlagen werden die dazu erforderlichen Architektenleistungen mitbeauftragt. Die Leistungen beginnen im Januar 2027 und enden voraussichtlich im Dezember 2030. Das genannte Ende der Leistungen bezieht sich auf den Abschluss der LPH 8 (inklusive der Nachlaufzeiten für Rechnungsprüfungen o.ä.). Die LPH 9 läuft darüber hinaus. Eine Verlängerung des Auftrages kann eintreten, wenn Projektverzögerungen entstehen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat wie z.B. eine nicht zeitnahe Freigabe von Fördermitteln. Nach aktueller Grobkostenschätzung hat das Bauvolumen einen Umfang von rd. 10,5 Mio. € (brutto).

    CPV-Codes
    • 71200000
    • 71221000
    • 71240000
    NUTS-Codes
    • DE216
    Geschätzter Wert
    Unbekannt — die Quelle macht dazu keine Angabe

Unterlagen der Quelle

Quelle

Diese Bekanntmachung stammt von Bekanntmachungsservice (oeffentlichevergabe.de). Kennung der Quelle: 0a8eb5f8-21e7-4c29-b390-f938928a9051.

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